Industrieanlagen rund um die Welt

Mitte der 60er Jahre führte die Bundesregierung mehrere Berliner Unternehmen aus dem Anlagenbau, die wegen der wirtschaftlichen Insellage drohten abgehängt zu werden, zur Deutsche Industrieanlagen AG zusammen. Das Unternehmen, zu 90 Prozent im Bundesbesitz, verlegte Ende der 60er Jahre seinen Hauptsitz nach Schloss Reichartshausen inmitten einer berühmten Weinlage am Rhein. In dieser Zeit wurden zahlreiche Aktivitäten und Produktionsstandorte in Südostasien, Afrika und Südamerika entwickelt.

Im Zuge der Privatisierung von Bundesbesitz kam es zu diversen Eigentümerwechseln. So übernahm 1990 die heutige MAN SE das Staatsunternehmen. 2002 wurde die DIAG zusammen mit der MAN GHH Oil&Gas zur MAN Ferrostaal Industrieanlagen (FIA) mit Sitz im nahen Geisenheim.

Seit 2018 präsentiert sich die DIAG als eigenständiges Unternehmen im neuen Set Up. Zu den wesentlichen Beteiligungen gehören die Ferrostaal Industrieanlagen GmbH, die DIAG Projects, die DIAG Industries, die australische IPS und die mongolische Euro Khan. Flache Hierarchien und agile Strukturen halten die DIAG auf dem neuesten technologischen Entwicklungsstand und erlauben eine kontinuierliche Erweiterung des Portfolios.